the day after

nachdem ich mir mein Geschreibsel von gestern noch mal durchgelesen habe… ziemliches Kauderwelsch, war doch ordentlich confused. Naja, egal….

Die Nacht war wie nicht anders erwartet nicht der Brüller, bis 04.00 Uhr wach gelegen und dann für 3 Stunden eingeschlafen. Zeit genug um die ersten klaren Gedanken zu machen und das Internet zu quälen, was wie und wo es weiter geht.

Auch wenn es eigentlich unsere Idee war, aber ich habe entschlossen auch alleine nach Savannah, Georgia, zu fahren. Zum einen komme ich mit dem Greyhound günstig hin, zum zweiten sieht das echt total schön aus was ich so finden und sehen konnte. Ausserdem muß es voran gehen. Also Busticket gekauft und die Augen nach einer Unterkunft offen gehalten. Da mein Bus um 14.00 Uhr fährt und ich dann so gegen 19.00 Uhr da bin, hätte ich gerne vorher eine Bleibe klar gemacht. 200 US$ für die Nacht möchte ich nicht wirklich investieren. Alternative ist gefragt.

Mit AirBnB sind wir bisher ganz ordentlich gefahren, versuch macht kluch. Doch es wird nicht besser. 50 US$ sind schon das wenigste für Hostel-Offers. Da nach Erfahrungen aber auch Lücken im System vorhanden sind, einfach kurze Zeit später nochmal geschaut…. und peng, eine super nett klingende Beschreibung in Stadtnähe (6km) für 34 US$. Angeschrieben und um schnelle Rückmeldung gebeten. Ich muß aber auschecken und so fahre mit der Metro nach Downtown, zum MacDonalds. Erstens gibt es da winziges Frühstück (zum Essen ist mir nicht wirklich), zweitens auf jeden Fall freies, funktionierendes Wlan. Leider noch keine Rückmeldung, ich hab aber das Busticket schon. Egal, auch da muß ich jetzt durch.

Dann bei Greyhound in der Station ebenfalls Wlan verfügbar. Die Vermieterin hat zurückgeschrieben und von da an nehmen die Dinge ihren Lauf. Immer mal wieder an einer Greyhoundstation die Mails gecheckt und so nebenbei erfahren, das auf Grund der späten Ankunft wohl keine Busse mehr nach Thunderbold rausfahren. Ich soll anrufen, kommt mich abholen. Hmmm, hab kein Telefon, aber es gibt ja Öffentliche. Problem 2, keine Telefonnummer. Die bekommt man erst nach Buchungsabschluß bei AirBnb mitgeteilt. Das konnte ich aber nicht machen. Na wird schon werden.

Die Busfahrt verläuft völlig problemlos. Das wär was für Doro gewesen, ruhig wie in der Badewanne und auf guten Straßen mit Speedlimit unterwegs…

In Savannah angekommen flitze ich direkt aus dem Terminal und suche ein freies Wlan (die gibt es in den USA wirklich überall). Buchung abschliessen und dann anrufen. Doch es kommt natürlich anders. 2 Emails von meiner Vermieterin: Busse schwierig, Telefon klappt evtl. nicht, Sie holt mich ab ist pünktlich am Terminal. Na prima das ich es erfahre als ich schon draussen bin Smiley. Also ab zurück und da steht Sue, ende 50, reist gerne, unterrichtet, schreibt, komponiert und handwerkt, und voll in ihrem Element. Während der Fahrt quatschen wir schon fleissig und ich bekomme nebenbei die Menükarte vorgelesen. Ähhhm, ich hatte doch gar keine Halbpension vereinbart. Och, es bleibt immer was übrig, heute gäbe es Pasta mit Hühnchen, Reis mit Schweinefleisch, Lachssuppe, und noch 2-3 feine Sachen. Was ich mag, steil…

Zu Hause angekommen werde ich erneut aufs positivste überrascht. Ich habe ein sooo schönes Zimmer, eigenes Bad, alles sieht so warm und nett aus, auch Doro hätte es super gefallen, da bin ich mir sicher. Es trifft sich gut, das Sue reden kann wie ein Wasserfall und so bleibt mir neben Essen keine Gelegenheit, mir zu viele schwarze Gedanken zu machen. Sue hat ein ehrliches Talent die Zeit kurz zu halten, ich fühle mich sau wohl und als Hong-Chun, der 2te Bewohner und Physik-Student aus Taiwan dazukommt, wird es ein kurzweilger Abend (jetzt ist es schon kurz vor 0:00 Uhr).

Morgen gibts Frühstück und Sue nimmt mich mit in die Stadt, da darf ich mir dann Savannah anschauen wie von Jenny, unserer Reisebekanntschaft und Mitschülerin aus der Sprachschule in Santiago, empfohlen.

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