Permuteran

Nachdem uns das Bemo doch tatsächlich in Permuteran im Nordwesten Balis direkt vor einem Home Stay (Inhaber gehört wohl zur Familie…Zwinkerndes Smiley ) rausgelassen hat, heisst es Unterkunft suchen. Den Geheimtipp vom Fahrer heben wir uns für den Notfall auf. Erst ma schaun, was es sonst noch so gibt. Also, Rucksäcke auf und los gehts. Die Suche ist allerdings schwieriger als erwartet, und das nicht nur wegen de Hitze. Nummer 1: ausgebucht, Nummer 2: zu teuer, Nummer 3-8: zu teuer, was geht denn hier ab? Die Nachfrage bestimmt in Permuteran das Angebot, und es scheint, als wäre das hier dass neue Wunsch-Ziel der Reisebüros. Im Grunde ist es nicht mehr als eine Straße, welche links und rechts von Home Stays, teuren Luxushotels, Warungs, Straßenständen und Tauchschulen gesäumt wird.

Nach den ganzen Absagen erst mal am Straßenstand stärken. Nasi Campur und Nasi Goreng. Dann neuer Anlauf, ich bin dran mit fragen nach einer Bleibe. Aber auch hier: Ausserhalb dem Budget. Allerdings hätte der Vermieter eine Alternative. Etwas ausserhalb gelegen gäbe es eine kleine Anlage, die es etwas zu unterstützen gäbe. Also ab auf aufs Moped, hin, anschauen.

P1000916Das Gunung Mas liegt ca. 1,0 km ausserhalb. Aber die 2 Doppel-Bungalows sind super, recht neu, ruhig gelegen und (mit entscheidend) bezahlbar. Gebongt. Unser Zuhause für 4 Tage. Das Kaff selbst hat kaum was zu bieten. Allerdings hat unser Vermieter uns einen Bekannten empfohlen (wen wunderts) der uns ein paar Specials anbieten kann. Trecking im Nationalpark und Tauch- bzw. Schnorcheltrip. Wir schlagen bei beidem zu, nachdem der Preis noch nachverhandelt wurde.

Der Treck durch den National-Park haben wir direkt für den Folgetag klargemacht. Unser Führer erwartet uns um 09:00 Uhr morgens am Parkplatz. Die 2 1/2 Stunden in der 6-köpfigen Gruppe sind zur morgenlichen Stunde erträglich. So richtig spektakulär ist das allerdings nicht. Denn neben den verschiedenen Pflanzen findet man auch was, japp, jede Menge Müll. Schade. Wir hoffen, dass der Müll schon da lag, bevor es zum National-Park wurde, denn sonst würde die Idee, Natur zu schützen ad absurdum geführt…Bali_Permuteran_013Bali_Permuteran_022Bali_Permuteran_033

 

Der Tauch/Schnorcheltrip am Folgetag dagegen war stark. Wieder eine 6-köpfige Gruppe plus Guides. Die Combo ist schon lustig. Sunny (Koreaner) und Bietja (Deutsche) aus Frankfurt leben derzeit in China und machen Urlaub. Sunny spricht perfekt deutsch, studiert chinesisch. Eric und Pauline aus Belgien sind auf einer Art Rundreise durch Indonesien mit Explore More, einem Reiseveranstalter, der jeden Tag ein neues Hotel bereit hält. Die beiden sprechen nur wenig englisch, dafür aber französisch. Die Gudes nur indonesisch und gebrochen englisch. Aber wir alle verstehen uns, mal mehr mal weniger, und zwischendrin wird eben übersetzt. Bali_Permuteran_059Bali_Permuteran_065Bali_Permuteran_072

Eric und Pauline fliegen in 3 Tagen nach Sulawesi, eine Insel im Osten Indonesiens. Die hatten wir auch schon auf der Uhr und nachdem Email-Adressen getauscht wurden sollten wir in ein paar Tagen Info bekommen.

Den letzten Tag in Permuteran habe ich großteils mit lesen verbracht. Hatte noch ein Chris Carter-Buch im Gepäck und das musste mal weg. Nachdem der Lonely Planet schon dran glauben musste, wieder etwas Gewicht gespart….

P1000920_thumb1_thumb1Bali_Permuteran_037_thumb3_thumb1Bali_Permuteran_110Am 03.08.2013 sind wir dann morgens von Permuteran aus nach Gilimanuk aufgebrochen. Von dort kommt man mit Fähren nach Java rüber. Der Plan war mit dem Bemo zu fahren, doch uns hat der Linienbus aufgegabelt. Glaubt man dem Reiseführer, gibt es auf Bali sowas eigentlich nicht. Zum Glück sind wir das Ding los….Offen war, ob wir evtl. eine Nacht in Gilimanuk bleiben, doch wir haben uns für die direkte Überfahrt entschieden. Damit endet unser Aufenthalt auf Bali.

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