Notaus–auf den Perhentian Islands

eigentlich wollten wir den Frühbus um 07:30 Uhr zur Fähre auf die Inseln nach Kuta Besut nehmen. Doch es gibt ein kleines Problem. Da wie so oft in Süd-Ost-Asien die Schuhe ausgezogen werden müssen, stehen meine noch an der Rezeption. Und die ist um 07.15 Uhr morgens noch verschlossen. Also heisst es warten und wir schwenken um auf den 09.00 Uhr-Bus. Die Fahrt ist recht unspektakulär, wir treffen Nancy, welche für 3 Monate in SOA unterwegs ist und ebenfalls auf die Perhentians fährt. Das Fährticket haben wir im HomeStay gekauft und hoffen, das alles klappt.

Und das tut es, der Busfahrer wirft uns quasi direkt am Bootssteeg raus, die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten mit dem Speedboot. Tickets zeigen, genug Geld einstecken (gibt keine Geldautomaten auf der Insel und mit Kreditkarte zahlen geht auch nicht), rauf aufs Boot und ab geht die Luzi. Wir wollen auf die kleinere der beiden Inseln Perhentian Kecil, und dort an die Coral Bay. Entgegen ursprünglicher Empfehlung haben wir keine Unterkunft gebucht, es gäbe genug und ausserhalb der malayischen Ferien wäre das kein Thema. Dort angekommen ohne zu kentern oder unterzugehen werden wir von einem Strand aus Puderzucker gesäumt mit Chalets, Hütten oder Resports empfangen. Das Wetter ist heiß, das Wasser warm und es beginnt die schweißtreibende Arbeit: Die Suche nach einer Bleibe. Wir dürfen freundlicherweise unsere großen Rucksäcke am Tauchshop direkt am Pier abstellen. Die ersten Anlaufstellen sind entweder voll oder haben den Charme einer Plattenbausiedlung. Wir versuchen es weiter und landen schließlich im ZimmerDer StrandBBQby nightSenjaBayResort. Nette Zimmer mit eigenem Bad, etwas höher gelegen mit schönem Blick auf die Bucht (aber das haben fast alle Unterkünfte dort, ist ja nicht so groß das ganze Smiley  ).

Und das war es auch schon fast, was es von da zu berichten gibt. In den 6 Tagen dort ist nämlich nicht viel mehr passiert, ausser den Akku mal wieder voll laden für die nächsten Wochen. Das war der Plan, denn es stimmt: Jeden Tag neue Eindrücke, suche nach einer Unterkunft, zurechtfinden in einer neuen Stadt, das macht Reisemüde und laugt aus. So war das quasi wie den Notaus-Knopf an einer Maschine drücken.

Ich habe mir 4 Tauchgänge verteilt auf 4 Tage gegönnt, dabei zum ersten mal in die Nähe eines Schiff-Wracks gekommen.

Gecko on the wallEtwas schwierig hat sich die Suche nach einem kalten Bier erwiesen, denn: muslimisch. Die Der Pierwenigen Möglichkeiten haben dann entsprechende Preise, 8-10 Ringgit für eine Dose sind im Verhältnis ziemlich teuer, Mie Goreng oder Chicken Curry kosten zwischen 6-8 Ringgit, das sehr beliebte Barbecue (freie Fischwahl wie Stachelrochen, Kingfisch, Barracuda, Dorade etc. inkl. Reis, Obst und Nachtisch) kostet 15 RM pro Person. Geht ja nicht darum, sich zu besaufen, aber gelegentlich eines hat seinen Charme.

Unser StrandDie Insel besteht quasi nur aus Dschungel und 2 Ständen. Coral Bay und Long Beach sind über einen Fußweg (10min) miteinander verbunden. Long Beach hat mehr das Flair von Mallorca: Beach-Bars und Mukke, Coral Bay eher das etwas gedämpftere Ambiente. Für jeden Typ und Laune also was dabei.

Entgegen einigen Strandnixen, welche mit Dauergrillen beschäftigt waren, haben wir es in der Hitze kaum ausgehalten. Halbe Stunde bis Stunde am Strand, und die Sache hat sich, so dermaßen heiß…. Strand die 2teund kaum ein Lüftchen.

Das Business-Netzwerk in Malaysia funktioniert ausgezeichnet, wir konnten von der Insel direkt ein Bus-Ticket in die Cameron Highlands kaufen. Dort werden wir ein paar Tage verweilen, bevor es wahrscheinlich weiter nach Kuala Lumpur geht.

Ein Gedanke zu „Notaus–auf den Perhentian Islands

  1. Hallo Ihr lieben,
    eine so schöne Auszeit würde ich mir jetzt auch wünschen. die Insel und das Resort sieht ja toll aus.
    In den Cameron Highlands war ich schon und kann diese nur empfehlen. Sehr angenehm auch das dortige Klima, eine echte Erhohlung.
    Liebe Grüße von Lars

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