Neuseeland – Auf den Spuren von Herr der Ringe

Da bin ich also, in Neuseeland, und habe vom Land so gut wie keine Ahnung. Den Reiseführer konnte ich noch nicht gegen ein Neuseeland-Exemplar tauschen und so werde ich mich einfach bei meiner “Gastfamilie” informieren, wo ich die ersten 3 Tage wohne.

Witzig ist, das ich für einen 3 Stunden Flug mal wieder 5 brauche, die klauen mir einfach 2 Stunden. Andere nennen das Zeitverschiebung, aber davon hatte in Australien genug. Mehrmals durfte ich dort die Uhren alle neu stellen…

Klar kennt man das ein oder andere, wunderschöne Natur, unglaublich viele Wanderwege, Flora, Fauna, alles ist ist irgendwie nochmal anders als im Rest der Welt. Um das zu schützen haben die Neuseeländer strengste Einreisebedingungen und auch Kontrollen. So gut wie jedes organische Produkt fällt unter die Quarantäne. Ich hatte mir in Sydney am Airport zum Frühstück einen Cafe mit Muffin gekauft (das daily McDonald’s special), diesen aber nicht gegessen. In Auckland am Airport musste ich den dann entweder wegwerfen oder aufessen, weil nicht, aber auch rein gar nichts eingeführt werde darf, um die einzigartige Natur zu schützen. Mal wieder werden meine Schuhe, mein Hut und mein Rucksack auf irgendwelche Samen oder Erde untersucht. Das ganze Gepäck wird mehrfach durchleuchtet, geröntgt und von Hunden beschnüffelt. Die Strafen sind saftig und auch vor Gefängnis wird hier nicht zurück geschreckt. Wer versucht, was rauszuschmuggeln und erwischt wir (angeblich erwischen die Behörden viele) hat hier keinen Spaß.

Ok, der Muffin wurde also mal eben schnell runtergewürgt, damit bin ich quasi clean.Neuseeland_Auckland_004

Nachdem alle Zoll und Einwanderungshürden genommen sind, mache ich mich auf den Weg in die Stadt, der Airport-Shuttle bringt mich in die City, Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Avondale, meiner Unterkunft für 3 Tage. Klappt auch alles wunderbar, Robin, mein Gastgeber, hat mir alles top aufgeschrieben, so das nichts schiefgehen kann.

In Avondale angekommen ziehe ich gleich in ein nettes kleines Zimmer ein und schwatze etwas mit HyunJin und so kommt es das ich zum Abendessen eingeladen werde. ENDLICH mal wieder frisches Gemüse, saucool.Neuseeland_Auckland_005

Neuseeland_Auckland_008

Für den 2ten Tag habe ich einiges zu organisieren, Telefonkarte muß her, Touri-Info ansteuern und mit allem nötigen versorgen, evtl. einen Buchladen stürmen und versuchen den Lonely Planet zu tauschen.

Heute habe ich mit GPS bewaffnet die ersten Geocaches in Neuseeland gesucht und natürlich auch gefunden. Dabei zum ersten mal mit dieser unglaublichen Natur in Berührung gekommen, denn keine 10 Minuten vom Haus beginnt bereits ein erster Wander-Track, der Oakley Walk, welcher quer durch einen Wald mit Wasserfall führt. Neuseeland_Auckland_001

Dann bin ich in die City gefahren um den Winsch nach Alltagsfotografie gerecht zu werden. Auch wurde ich in meiner umfangreichen Fanpost gebeten, doch mehr HEYKO zu zeigen und nicht nur Landschaft. Wird gemacht…

 

Das gute am Geocachen ist, das man an Orte kommt oder Informationen erhält die so nicht unbedingt genannt werden, bzw. die man leicht übersehen kann. Zum Beispiel war mir nicht bekannt, das die Rainbow Warrier (Greenpeace Schiff) von französischen Spezialeinheiten vor der Küste Neuseelands versenkt wurde. Ein Mahnmal am Hafen erinnert daran.Neuseeland_Auckland_011

 

 

Da ich morgen schon wieder weiter muß, wars das schon für Auckland. Es ist schon Australien ziemlich ähnlich, was meiner Meinung nach zumindest die Großstädte angeht. Morgen gehts dann vermutlich erst mal Richtung Süden, denn dort kann man zum Hobbiton, einer der Drehorte für “Herr der Ringe” und wenn ich es richtig verstanden habe ich dort “Mittelerde”, also das Hobbit-Dorf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*