gestrandet in Atlanta

tja, Leute, was soll ich sagen. Nach ein paar krassen letzten Tagen hatte ich mir den Abschied aus Südamerika etwas anders vorgestellt.

 

Der Flug von Lima nach Miami und weiter nach Atlanta war ja schon lange geplant. Hier wollten wir eine alte Freundin von Doro in der Nähe von Atlanta besuchen.

 

Ist anders gekommen, ich bin hier irgendwie gestrandet. Richtig, ICH bin gestrandet. Doro und ich werden den Rest der Reise nicht mehr gemeinsam unterwegs sein, und auch danach getrennter Wege gehen…

 

Ich bin hier völlig ohne Vorbereitung aufgeschlagen, um Unterkunft brauchten wir uns ja bisher nicht kümmern hat schon seinen Charme, wenn man oder besser Frau in der Situation nicht alleine rumtingel muß… Naja, ich komme schon klar….), die Stadt ist doch ziemlich groß und ich habe weder Ahnung noch große Lust, lange hier zu bleiben. Also versucht einen Abtransport zu organisieren. Gar nicht so einfach, Flüge sind teuer, wegen spring break, dann bräuchte ich ein Ziel, hab ich aber (noch) nicht, keine Ahnung wo ich hin will. Am 16.04. in New York sein, ja, das steht fest. Aber bis dahin….

Am Flughafen konnte man mir deshalb nicht wirklich helfen, wie auch. Also zum Greyhound-Terminal gefahren, dort mein Glück versucht, doch gleiches Spiel, die bringen mich wirklich überall hin, ich muß nur wissen wohin, Amtrack ebenfalls, so geht das nicht. Ich komme nicht weg und brauche eine Bleibe, quatsche also alles an, was auf der Straße oder im Diner rumläuft, hilft aber nicht viel. Ich bin im falschen Viertel unterwegs, müsste noch durch die halbe Stadt, will ich aber nicht wird bald dunkel.

Ein Pärchen im Diner hat mir dann geholfen und mal schnell was gegoogelt, ich bin jetzt in der Nähe der Zugstation in einem Hotel abgestiegen, es hilft alles nichts. Atlanta ist so sau teuer, da ist das hier fast günstig, ich habe keine Chance auf die schnelle was zu finden und für Morgen einen ersten Plan. Dafür brauche ich Internet.

Dann muß ich natürlich auch die Trennung” erst mal richtig verdauen, das wird noch was brauchen.

Ein Gedanke zu „gestrandet in Atlanta

  1. Hallo Heyko,
    wünsche Dir trotz Trennung weiterhin Durchhaltevermögen. Freude wird sicher nach einer gewissen Zeit wieder auftreten und man weiß nie wofür Dinge gut sind. Geht mir gerade ähnlich.
    Die ganze Tour ist sicher sehr anstrengend, aber auch ein Erlebnis fürs ganze Leben.
    Lars

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