Georgetown

So… unsere letzte Station in Malaysia ist die Stadt Georgetown, Weltkulturerbe wegen der vielen erhaltenen Gebäude aus der Kolonialzeit. Mit der Fähre setzen wir auf die Insel Penang über, auf der Georgetown liegt. Es regnet ziemlich stark und wir machen erstmal Kaffeepause. Dann suchen und finden wir eine Unterkunft. Wir landen in einem altmodisch-charmanten Hotel, geführt von zwei netten chinesischen Inhabern, die immer einen freundlichen oder lustigen Kommentar für uns auf Lager haben, wenn wir an der Rezeption vorbeikommen. Das Hotel liegt günstig in einem Viertel zwischen gemütlichen Backpacker-Bars und Little India. Am ersten Abend (und auch an allen weiteren) bekommen wir dann auch ein hervorragendes indisches Essen (Tandoori Set mit Hühnchen und leckeren verschiedenen Dips, hmmmm!).

In der Stadt gibt es vieles zu entdecken. Wunderschöne chinesische Tempel, chinesische Clan-Häuser auf Bootssteegen, alte Kolonialvillen und besonders die bunten Straßenläden im indischen Viertel mit Saris, kostenlosen Musik- und Geruchsproben aus den vielen Restaurants –  wie eine Live-Schaltung aus Delhi. Ein CD-Laden spielt so ein cooles Stück ab (die ganze Straße entlang zu vernehmen, sicher auch für Leute die ihre Hörgeräte liegen gelassen haben…), und das muss ich haben. Es kostet eine Stange Geld und hat so schon seinen Namen verdient: es ist ein indischer money song, wie mir der nun bereicherte Ladeninhaber fröhlich erklärt. Der Song dauert eine Stunde und wer möchte kann mitsingen… eine super Erinnerung für zuhause.

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Es regnet leider viel, deswegen schaffen wir uns zwei gemusterte Klappschirme an und nehmen auch einen Kinobesuch mit ins Programm auf. “Gravity” mit George Clooney und Sandra Bullock können wir allerdings nur empfehlen, wenn man wirklich mal ein paar Stunden totschlagen muss … oder bestätigt haben möchte dass Frauen und Technik einfach nicht zusammen passen.

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