Die ersten Tage auf Mauritius

Und hier eine Live-Schaltung zum Pool mit unserer Weltreisekorrespondentin Doro.

Jawoll, ich habe den ganzen Pool für mich allein und bin nach dem Frühstück schon ein paar Runden geschwommen:) Heyko ist gerade unter Wasser Fische gucken, heute ist Tag zwei seines Open Water Diver Tauchkurses. Versucht habe ich es auch, aber die Mengen Wasser über mir, um mich herum und teilweise auch in Maske und Atemschlauch haben bei mir mehr Stress als Fischfreude verursacht.

Gestern waren wir geocachen in einem urwaldigen Park, der Weg dahin war schon ein Abenteuer (s.u. die Busse!) und die Spinnennetze mit ihren GROSSEN Bewohnern waren auch nicht ohne.

In einem Netz hätte sich Heyko fast verfangen, sein Hut hat die zähen goldenen Fäden aber gut abgehalten. Mitten im Wald eine schmale Straße, an der 2 Leute stehen –  Bus?

Fahren mit mauretanischen Bussen ist lustig und schwer planbar. Immer wieder halten sie irgendwo im Nirgendwo, mit etwas Glück selbst wenn dort ein bus stop-Zeichen angebracht ist. Ansonsten gilt dazustellen, wo schon Leute stehen, dann kommt sicher auch irgendwann ein Bus vorbei. Wohin und wann die Busse fahren ist unergründlich. Hier gilt: fragen, fragen, nochmals fragen. Aus der Vielzahl widersprüchlicher Antworten eine aussuchen, auf den Bus springen und schnell festhalten. Busse fahren viel schneller als Autos und bahnen sich ohne Rücksicht auf Verluste ihren Weg. Wo es nicht anders geht wird abrupt gebremst. Es existieren keine Busfahrpläne, denn alle scheinen ihre tägliche Strecke zu kennen. An dem Tag hatten wir Glück, der Bus brachte uns aus dem Wald an einen Ort, von dem ein anderer Bus uns an einen Strand brachte.

Vor 2 Tagen hatten wir dagegen den Luxus-Transport. Bay, ein Freund unseres Vermieters, fuhr uns den ganzen Tag durch den Süden der Insel.

Wir konnten durch den Black River Gorges Nationalpark wandern und exotische Bäume, Affen und  Wasserfälle in den letzten Regenwaldgebieten auf Mauritius bestaunen. Außerhalb des Parks wächst fast ausschließlich Zuckerrohr. Das haben wir auch schon probiert: super süß und faserig, von Bay frisch geschlagen aus dem Garten. Andere Leckereien von der Insel sind der lose schwarze Tee aus Bois Chéri und die  köstlichen fritierten Gâteaux aux piments (Kichererbsenbällchen mit Paprikastreifen und Gewürzen) oder Dholl Puri (dünne Pfannkuchen gefüllt mit Gemüse, Fisch oder Fleisch). Wir probieren uns durch!

Ein Gedanke zu „Die ersten Tage auf Mauritius

  1. …und wir regen uns schon auf, wenn die S-Bahn nach Frankfurt sich um 3 Minuten verspätet hat. 🙂
    Die Landschaftsaufnahmen sind beeindruckend, sehr sehr schön. Weiterhin viel Spaß!! LG Konni

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